Zauberwald: Wenn Bäume Gesichter bekommen


Das Projekt „Zauberwald“ führte die Schülerinnen und Schüler mitten in die Natur, um dort ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Bequem mit dem Schülertaxi am Waldrand angekommen, verwandelte sich der Wald schnell in ein riesiges Freiluft-Atelier. Das Ziel der Projekttage war es, die Natur mit vergänglicher Kunst zum Leben zu erwecken.

Die meiste Zeit verbrachten die Teilnehmenden damit, aus Ton detailreiche Gesichter oder einzelne Gesichtsteile wie Nasen, Augen und Münder zu modellieren. Diese Kunstwerke wurden anschließend direkt an die Baumrinde angebracht. Damit der Ton gut an den Stämmen haftete, kam regelmäßig eine Sprühflasche mit Wasser zum Einsatz. Ergänzt wurden die geheimnisvollen Waldgeister durch gesammelte Naturmaterialien: Steine, Blätter und Stöcke verzierten die Figuren und gaben jedem Baum einen ganz eigenen, magischen Charakter.

Die Schülerinnen und Schüler waren die ganze Zeit über intensiv beschäftigt und entdeckten dabei völlig neue kreative Seiten an sich. Um die Kunstwerke für die Ewigkeit festzuhalten, wurde zum Abschluss eine Fotopräsentation erstellt. Außerdem gab es für alle die Gelegenheit, den gestalteten „Zauberwald“ ausgiebig zu besichtigen und die Werke der anderen zu bewundern.

Das Projekt hat allen Beteiligten riesigen Spaß gemacht. Es zeigte eindrucksvoll, wie man mit einfachen Mitteln und viel Fantasie die Natur in einen mystischen Ort verwandeln kann.

von unseren Autoren
Johanna Böttcher, Marjan Tawakkoli und Eda Hyuseinova