Puh, Rumänien hat mich gefesselt. 2024 waren Angela Schumacher und ich zum ersten Mal gemeinsam mit einer Schülergruppe hier und haben die Hudewälder in den Blick genommen. Die Truppe von damals hat Siebenbürgen, der besondere Landstrich Rumäniens am Karpatenbogen ebenso verzaubert wie mich. So sehr sogar, dass ich praktisch erst vor vier Wochen schon hier war, um unsere jetzige Reise genauer zu planen und zu koordinieren.
Nun also mein drittes Mal Rumänien und ein erstes Mal für die dreizehn Schülerinnen und Schüler der MSS 11, die am Vorabend der Reise kein Auge zutun konnten. Viel zu aufgeregt waren sie vor dem Start in ein Land, in das man nicht so ohne weiteres reisen würde.
Zwar kann Rumänien nichts für unseren turbulenten Start; wohl aber bekommt es uns durch die Flugverschiebung der Airline ein paar Stündchen früher zu sehen, denn praktisch mit dem Sonnenaufgang über Karlsruhe hebt unser Flieger gen Osten ab. Wir sind gespannt auf das was uns erwartet, denn die Reiseleiterin Schumacher hat wieder ein atemberaubendes Programm auf die Beine gestellt, das wir gemeinsam mit dem "Päda" (künftige Abkürzung für Pädagogisches Lyzeum Andrei Saguna) und unseren Partnerschülern erleben wollen. Die letzten Urwälder Europas wollen wird durchschreiten, etwas über die Holzmaffia in Rumänien erfahren und den vergessenen Bären der Karpaten einen Besuch abstatten.
Am ersten Nachmittag, bei sagenhaften 27°C und strahlend blauem Himmel reicht uns jedoch zunächst die Altstadt von Hermannstadt, denn der Tag war lang und die Äuglein sind schwer... . Wir sammeln Kraft für die kommenden fünf aufregenden Tage.
von unserem Blogger
Frederick Fisher



