Rückblick: Die Schule rollt - ein Tag im Rollstuhl


Wie fühlt es sich an, im Rollstuhl zu sitzen? Und welche Hindernisse können im Alltag plötzlich zu einer Herausforderung werden? Diesen Fragen gingen unsere Schülerinnen und Schüler am Göttenbachtag beim Projekt „Die Schule rollt!“ ganz praktisch nach.

Mit vielen Rollstühlen kam das Projektteam zu uns an die Schule. In Partnerarbeit übten die Schülerinnen und Schüler zunächst das Lenken und Fahren. Bei verschiedenen Übungen ging es außerdem um Vertrauen und Zusammenarbeit. So mussten sie sich beispielsweise mit geschlossenen Augen von ihrer Partnerin oder ihrem Partner durch den Raum lenken lassen oder während der Fahrt einen Ball fangen.

Anschließend wartete ein Rollstuhlparcours. Kleine Rampen und Absätze stellten Bordsteine dar, enge Stellen und eine Platte mit Unebenheiten erinnerten an Kopfsteinpflaster. Dabei wurde schnell klar, dass solche Hindernisse mit einem Rollstuhl gar nicht so leicht zu bewältigen sind.

Zum Abschluss wurde es kreativ: Die Schülerinnen und Schüler malten mit dem Mund oder den Füßen und probierten auch das Malen ohne das Bild sehen zu können. So konnten sie auf ganz unterschiedliche Weise erfahren, wie es ist, wenn gewohnte Möglichkeiten plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen.

Dieser Göttenbachtag machte nicht nur viel Spaß, sondern gab unseren Schülerinnen und Schülern auch die Möglichkeit, neue Perspektiven kennenzulernen und Barrieren einmal selbst zu erfahren.

Vielen Dank an das Team von „Die Schule rollt!“ für diesen abwechslungsreichen Tag!

von unseren Autorinnen
Finja Petry und Angela Schumacher