Wer kennt das nicht? Morgen Mathearbeit, übermorgen Deutscharbeit, nächste Woche der Biologietest – und wann lerne ich eigentlich für die Vokabel-HÜ? Da kann man schnell den Überblick verlieren. Deshalb konzentrierte sich das erste Modul des diesjährigen Göttenbach-Tages auf praktische Methoden zur Selbstorganisation. Die Schülerinnen und Schüler probierten verschiedene Techniken zur Ordnung von Lernmaterialien, zur Strukturierung von Hausaufgaben und zur Zeitplanung aus. Die Planung von SMARTEN Zielen durfte dabei nicht fehlen.
Im zweiten Modul arbeiteten die Klassen an kooperativen Übungen, die das Vertrauen und den Zusammenhalt stärkten. Die Jugendlichen lösten Gemeinschaftsaufgaben, diskutierten im Plenum über respektvolles Verhalten sowie ein wertschätzendes Miteinander und reflektierten ihre eigene Rolle innerhalb der Gruppe.
Im dritten Modul stand die Selbstwahrnehmung im Mittelpunkt. In geführten Reflexionsphasen setzten sich die Jugendlichen mit ihren Stärken und Unsicherheiten auseinander. Moderierte Gesprächsrunden ermöglichten es, persönliche Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Damit alle ein Stück vom Glück mit in ihren Alltag nehmen konnten, bereiteten die Schülerinnen und Schüler Glücksgläser vor, in denen sie gute Momente konservieren können.
Ziel des Tages war es, die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu fördern und das soziale Miteinander in den Klassen nachhaltig zu verbessern. Abgerundet wurde der Tag durch ein ganz besonderes Highlight: Alle siebten Klassen performten gemeinsam die zuvor mit Frau Schukov einstudierten Stücke „Applaus, Applaus“ von den Sportfreunden Stiller und den Göttenbach-Song auf der Bühne der Mensa. Am Ende des Projekttages gaben Lehrkräfte sowie Lernende positives Feedback: Die Atmosphäre war konstruktiv, und viele sichtlich gestärkte Schülerinnen und Schüler nahmen praktische Tipps für den Schulalltag mit.
von unserer Autorin
Kathrin Schneider



